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Dr. Regine Kleber and

María García

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Bewertung und Wahrnehmung von Grün- und Freiflächen in urbanen Regionen im Kontext von Klimaschutz und Klimaanpassung (GREIF)

Bewertung und Wahrnehmung von Grün- und Freiflächen in urbanen Regionen im Kontext von Klimaschutz und Klimaanpassung (GREIF)
Contact:

Jun.-Prof. Dr. Anja Growe, Geographisches Institut, Universität Heidelberg

Dr. Christoph Mager, Institut für Geographie und Geoökologie, KIT

Project Group:

HEiKAexplore - FACE – Facing Environmental Change: Research, Communication, Action

Startdate:

01.04.2017

Enddate:

31.03.2018

Der Klimawandel stellt eine zentrale Herausforderung für urbane Gesellschaften dar. Um ihr planerisch zu begegnen, werden Klimaschutzstrategien (Vermeidung) und Klimaanpassungsstrategien (Adaption) entwickelt, die unmittelbare Auswirkungen auf räumliche Strukturen und damit auch auf die gesellschaftliche Organisation von Städten und Regionen haben. Die Umsetzung dieser Strategien führt allerdings häufig zu Raumnutzungskonflikten im Mehr-Ebenen-System räumlicher Governance von Stadtregionen, die auf unterschiedliche Bewertungen und Wahrnehmungen innerhalb von und zwischen verschiedenen Akteursgruppen (Verwaltung, Politik, Bürgerschaft) zurückzuführen sind. Ziel des Projektes ist es, konkrete Lösungsstrategien zur Identifikation und Bewältigung dieser Konflikte zu erarbeiten, zu evaluieren und in Form einer planerischen Handreichung zu kommunizieren. Die Studie fokussiert die Bewertung und Wahrnehmung von ausgewählten Grün- und Freiflächen in der Metropolregion Rhein-Neckar und beantwortet folgende Fragen:
  1. Welche Raumnutzungskonflikte im Spannungsfeld von Klimawandel und Klimaanpassung sind auf welcher Maßstabsebene relevant?
  2. Wie nehmen die Akteursgruppen Freiraumqualitäten und Raumnutzungskonflikte wahr und wie verhandeln sie mögliche Differenzen?
  3. Wie sehen Lösungsstrategien zur Bewältigung von Kommunikations- und Raumnutzungs-konflikten aus und wie kann deren Akzeptanz durch die unterschiedlichen Akteursgruppen erhöht werden?
Eine substantielle Weiterentwicklung bestehender Arbeiten erfolgt dabei durch die integrierte, interdisziplinäre und multiperspektivische Bearbeitung des Themas, welche die komplementären Stärken von Forschungsschwerpunkten der Universität Heidelberg (Raumplanung und politische Konfliktforschung) und des KIT (ingenieurwissenschaftlich-sozialökologische Bewertung) verbindet. Die Ergebnisse der als Pilotstudie angelegten Untersuchung sollen in Rahmen eines größeren einzuwerbenden Forschungsprojektes im Hinblick auf Übertragbarkeit und Anpassungsbedarfe in unterschiedlichen stadtregionalen Kontexten überprüft werden.