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Prof. Dr. Ulrich Platt

Speaker in the 1 session, 11:45 - 12:30 am
Portait Platt
Ulrich Platt

Prof. Dr. Ulrich Platt
Institut für Umweltphysik, Universität Heidelberg

Ulrich Platt ist Professor für Experimentalphysik und Direktor am Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg (bis 2015). Sein Forschungsschwerpunkt ist die Atmosphärenchemie. Er ist Entwickler der „Differentielle Optische Absorptionsspektroskopie“ (DOAS), ein Verfahren zur Messung von Schadstoffen und Spurengasen in der Atmosphäre. Die DOAS wird zum Beispiel in Satelliten eingesetzt, um die Erdatmosphäre zu untersuchen. Das Verfahren hat die Entwicklung von Atmosphärenmodellen revolutioniert. Ulrich Platt ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Satelliteninstrumentes GOME (Global Ozone Monitoring Experiment) und im Wissenschaftsteam des Ozone Monitoring Instrument (OMI), NASA EOS AURA Mission. Er ist auch Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften sowie der Deutschen Nationalen Akademie der Wissenschaften, Leopoldina. Seine Forschungsschwerpunkte sind Umweltphysik, Troposphärenchemie, Fernerkundung der des atmosphärischen Spurenstoffgehaltes, Chemie Freier Radikale, und die Untersuchungen von Vulkanemissionen.

 


Energy supply of the future, Climate Change

Ein Szenario zur Elektrizitätsversorgung mit bis zu 100% erneuerbarer Energie – Modellrechnungen zur Speichergöße
Mit einem am Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg entwickelten Simulationsmodell der europäischen Elektrizitätsversorgung wurden Szenarien der Versorgung mit verschiedenen Anteilen Erneuerbarer Energie (Wind, Sonne) untersucht. Insbesondere wurde der Bedarf an Speicherkapazität und der für die Minimierung des Speicherbedarfs optimale Wind-Sonne Energiemix berechnet. Mittels dieser Modellrechnungen konnten wir ein Minimum der benötigten Speicherkapazität für ein Verhältnis der installierten Kapazitäten von ca. 30% Wind und 70% Photovoltaik bestimmen und weiterhin zeigen, dass die Installation von Überschusskapazität den Speicherbedarf drastisch senkt. Insgesamt zeigt sich, dass die Elektrizitätsversorgung mit 100% Erneuerbarer Energie eine realistische Option ist und die Elektrizitäts-Erzeugungskosten für derartige Szenarien tatsächlich in der Größenordnung heutiger Werte liegen.