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Dr. Regine Kleber and

María García

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Wissen in Technikutopien und -dystopien. Strategien medialer Repräsentation und Diskursivierung von Wissen in fiktionalen Narrationen und online Kontexten.

Wissen in Technikutopien und -dystopien. Strategien medialer Repräsentation und Diskursivierung von Wissen in fiktionalen Narrationen und online Kontexten.
Contact:

Prof. Dr. Sonja Kleinke,  Uni HD

Prof. Dr. Andreas Böhn, KIT

Project Group:

HEiKAexplore

Funding:

HEiKAexplore: Textwelten und Wissensforschung 

Partner:

Anglistisches Seminar, Universität Heidelberg
Institut für Germanistik, KIT 

Startdate:

01.01.2018

Enddate:

31.12.2018

Abstract:

Das Projekt untersucht, wie Fortschritte in Wissenschaft und Technik sowie entsprechende Wissensbestände einerseits in narrativen, technikutopischen und -dystopischen Fiktionen (Filme und Fernsehserien) repräsentiert und wie sie andererseits in online-Laienkommunikation diskursiviert und diskutiert werden. Die drei thematischen Felder von Künstlicher Intelligenz und Human Enhacement (1), Technisierung und Informatisierung von Lebenswelt (2) und Geo-Engineering (3) bilden die Untersuchungsschwerpunkte des gemeinsamen Projekts. Aus medienwissenschaftlicher Sicht soll durch qualitative Inhaltsanalysen die Inszenierung von Wissenschaft und Technik auf verschiedenen Ebenen (Topoi, Motivkomplexe, symbolische und ästhetische Codierung, etc.) untersucht und mit der Konstruktion spezifischer Wissensansprüche und -vorstellungen in Beziehung gesetzt werden. Die linguistische Untersuchung fokussiert die (text)mediale Repräsentation und Konstruktion von alltagsweltlichem Wissen in online-Diskussionskontexten, die durch ihre besonderen Interaktionsbedingungen als spezifische wissenskulturelle Situationen gekennzeichnet sind. Sie soll offenlegen, wie Nutzer*innen alltagsweltliche Wissensansprüche und Laienwissen zu Technikutopien/-dystopien linguistisch konstruieren und verhandeln.
Das besondere und innovative Erkenntnispotenzial besteht in der interdisziplinären Kooperation, die medien- und kulturwissenschaftliche mit linguistisch-diskursanalytischen Methoden verbindet und daraus einen wissenschaftlichen Mehrwert generiert, der das Fundament für zukunftsfähige Folgeforschung bildet. So bestehen Erkenntnisziele z.B. im Aufdecken von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Beschreibung und Verhandlung von Wissenschaft und Technik im intermedialen Vergleich. Leitfragen sind u.a., welche Arten von Wissen jeweils konstruiert werden und ob sich semantische Unterschiede in der Wissenskonstruktion und -repräsentation (z.B. in den Topoi oder der Perspektivierung) zeigen lassen.