Home | english  | Impressum | Sitemap | Kontakt | KIT | UNI HD
Kontakt

HEiKA Geschäftsstelle

Dr. Regine Kleber and

María García

infoXbv6∂heika-research de

Prof. Dr. Bernd Rech

Sprecher in der 2. Session, 14:00 - 15:00 Uhr
Portrait Rech
Bernd Rech

Prof. Dr. rer. nat. Bernd Rech, Diplom-Physiker

 

Bernd Rech ist seit 2006 Leiter des Instituts Silizium-Photovoltaik am Helmholtz-Zentrum Berlin und seit 2007 Professor für Photovoltaik an der Technischen Universität Berlin. Nach seinem Studium der Physik in Heidelberg und Aachen und Promotion an der RWTH Aachen (1997) über Solarzellen aus amorphem Silizium beschäftigte sich Bernd Rech von 1996-2006 am Forschungszentrum Jülich bereits intensiv mit der Erforschung von neuartigen Silizium-Dünnschicht-Solarzellen. Er war federführend am Transfer der Technologie in die Industrie beteiligt. Er ist Mitglied im Direktorium des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien sowie auch im Vorstand des Arbeitskreises Energie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Solarzellen auf Basis von Silizium, Perowskit/Silizium Tandemsolarzellen, Lichteinkopplung und “Light Trapping”, Technologietransfer auf dem Gebiet Dünnschichttechnologie und Erneuerbare Energien im Energiesystem.


Energieumwandlung

Erneuerbare Energie – das Rückgrat der zukünftigen Energieversorgung: Perspektiven und Herausforderungen für die Silizium-Photovoltaik
Gemäß einer aktuellen Studie der Deutschen Akademien der Wissenschaften wird die Stromversorgung der Zukunft in Deutschland vor allem durch die wetterabhängige und damit schwankende Einspeisung aus Windkraft und Photovoltaik (PV) getragen. Das technische Potenzial der Photovoltaik ist fast unbegrenzt und die globale Stromerzeugung mit Solarmodulen wächst rasant. Getragen wird dieses Wachstum von Solarzellen auf der Basis von kristallinen Silizium-Wafern. Am Beispiel aktueller Forschungsarbeiten wird das Potenzial von neuen Silizium-basierten PV-Technologien diskutiert. Kostengünstige neue Halbleitermaterialien mit Perowskit-Kristallstruktur versprechen als Tandempartner den Wirkungsgrad der heutigen Technologie auf über 30 % zu heben. Hochwertige kristalline Siliziumschichten auf Glas bergen das Potenzial signifikant weniger Energie beim Herstellungsprozess zu benötigen.