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Nanoporöse halbleitende Oberflächen als neuartige Sensoren (nanOFETs)

Nanoporöse halbleitende Oberflächen als neuartige Sensoren (nanOFETs)
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Michael Mastalerz, Organisch-Chemisches Institut, Universität Heidelberg
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Dr. Gerardo Hernández Sosa, Lichttechnisches Institut, KIT
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Projektgruppe:

Organische Elektronik

Starttermin:

01.01.2015 

Endtermin:

31.12.2015 

Rigide organische Moleküle mit intrinsischer Mikroporösität sollen die Grundlage für eine völlig neue Art von Sensoranwendungen bilden. Dazu sollen rigide organische Strukturen synthetisch erzeugt werden, die sich aufgrund ihres sterischen Verhaltens so anordnen, dass sie ein mikroporöses dreidimensionales Netzwerk ausbilden. Wählt man die ??-Systeme der Strukturen so aus, dass sie sich nach ihrer regelmäßigen Anordnung teilweise oder ganz überlappen, ist elektrischer Transport in lateraler Richtung gewährleistet. Dieser lässt sich über die Messung der elektrischen Leitfähigkeit quantifizieren. Die Mikroporosität bietet nun die Möglichkeit von außen gezielt verschiedene Stoffe und Stoffsysteme einzubringen, die dann mit den ??-Systemen im dreidimensionalen Netzwerk wechselwirken und so die Transporteigenschaften verändern.

Die Idee ist nun, dass sich aus der Leitfähigkeitsveränderung das eingebrachte Stoffsystem oder die Konzentration des eingebrachten Stoffsystems ableiten lässt. Dies soll in einem ersten Schritt am Molekül C60 als Modellsystem überprüft werden.
Die Erkenntnisse aus diesem Projekt sollen dazu dienen, dreidimensionale funktionale Schichten auf Basis von rigiden organischen Molekülen aufzubauen und so anzupassen, dass sie in neuartige Detektionsmechanismen und Sensoren adaptiert werden können. Eventuell lassen sich so Strukturmerkmale identifizieren, die Detektierbarkeit verschiedenster Materialien und Materialklassen besonders fördern.

Weitere Informationen:
Organisch-Chemisches Institut
InnovationLab