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HEiKA Symposium 2014
Symposium

Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg

In der Session Altern und Biologie wird Andreas Meyer-Lindenberg über Umweltrisiken und psychische Erkrankungen sprechen
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Andreas Meyer-Lindenberg

Prof. Dr. med. Dipl. math. Andreas Meyer-Lindenberg ist Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim sowie Vorsitzender des Vorstands und Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am ZI sowie Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Heidelberg. Davor war er 10 Jahre am National Institute of Mental Health in Bethesda, Maryland, USA, tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der neuronalen Mechanismen genetischer und umweltbedingter Risikofaktoren psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie und Depression sowie der Anwendung moderner bildgebender Verfahren in der Genetik, sozialen Neurowissenschaften und der Erforschung neuer medikamentöser und psychotherapeutischer Therapieverfahren.


Session: Altern und Biologie

Demographischer Wandel, Umweltrisiko und psychische Erkrankungen

Psychische Störungen gehören inzwischen zu den wichtigsten häufigen Volkskrankheiten und haben schwerwiegende Folgen. Die Anzahl der Frühberentungen, Arbeitsunfähigkeiten durch diese Erkrankungsgruppe steigt rasant, was den Einfluss von Umweltrisikofaktoren nahelegt, die durch den demographischen Wandel der Industrienationen akzentuiert werden. Die Relevanz von Umweltfaktoren für das Risiko, psychische Störungen und Erkrankungen zu entwickeln ist zwar gut belegt, die Mechanismen dieser Zusammenhänge sind jedoch noch lückenhaft.

Der Vortrag berichtet über die kürzlich entdeckten neuronalen Korrelate von mit der (sozialen) Lebenswelt in Zusammenhang stehenden Risikofaktoren wie Urbanität und Migration im Kontext sozialer Stress-Verarbeitung. Die Identifikation solcher Korrelate kann zum ätiologischen Verständnis psychischer Störungen und Erkrankungen beitragen und auch zur Entwicklung und Personalisierung therapeutischer Interventionen nützlich sein. Längerfristig besteht dadurch sogar die Hoffnung, Schritte hin zu einer Primärprävention psychischer Erkrankungen unternehmen zu können.