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HEiKA Symposium Program 

HEiKA Symposium 2014
Symposium

Prof. Dr. Andreas Kruse

In der Session Altern und Verantwortung wird Andreas Kruse über Selbstgestaltung im Alter sprechen
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Andreas Kruse

Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Andreas Kruse,  ist Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Biographie, Bewältigung von Belastungen und Grenzsituationen, Psychosomatik, Lebensqualität bei körperlichen und psychischen Erkrankungen, Entwicklungspotenziale im Lebenslauf und Fragen der Altenpolitik. Andreas Kruse ist unter anderm Träger des Max Bürger Preises, des René Schubert Preises der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie, des Forschungspreises der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie und Träger des Bundesverdienstkreuzes verliehen durch Bundespräsident Prof. Dr. Köhler persönlich. Er ist langjähriger Vorsitzender der Altenberichtskommission und Mitglied der 7. Familienberichtskommission der Bundesregierung, Leitendes Mitglied der Zukunftskommission der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und Mitglied der Expertenkommission der Vereinten Nationen zur Erstellung des Weltaltenplans.


Session: Altern und Verantwortung

Selbst- und Weltgestaltung im Alter - die Integration der Verletzlichkeits- und Potentialperspektive als individuelle und gesellschaftliche Aufgabe.
Der Vortrag stellt das höhere Lebensalter zunächst in einen Verantwortungskontext:
Selbstverantwortung, Mitverantwortung sowie Nachhaltigkeitsverantwortung stehen hier im Zentrum. Von diesem Diskurs ausgehend, werden Selbst- und Weltgestaltung thematisiert, und dies sowohl mit Blick auf ältere Menschen, die über hohe Kompetenz verfügen, als auch mit Blick auf jene, die aufgrund dementieller Erkrankungen in ihren Möglichkeiten zur selbstständigen und selbstverantwortlichen Lebensführung sowie in ihrer Partizipation deutlich eingeschränkt sind. Schließlich
werden „Sorgestrukturen“ im höchsten Alter thematisiert, die deutlich machen, wie wichtig die Sorge für und die Sorge um andere Menschen für die Verwirklichung des Generativitätsmotivs im Alter und damit auch für Lebensqualität sind. Im Kontext aller Argumentationen wird auch die Verantwortung der Gesellschaft für ein gutes Leben im Alter aufgezeigt, die sich nicht nur in der Weiterentwicklung innovativer Behandlungs- und Versorgungssysteme widerspiegelt, sondern auch im Abbau von sozialer Ungleichheit und in einer Stärkung der intra- und intergenerationellen Solidarität.