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HEiKA Symposium 2014
Symposium

Prof. Dr. Tamim Asfour

In der Session Altern und Medizintechnik wird Tamim Asfour über humanoide Roboter sprechen
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Tamim Asfour

Tamim Asfour

http://www.humanoids.kit.edu

 

Tamim Asfour ist Professor am Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Anthropomatik und Robotik, Hochperformante Humanoide Technologien. Er ist Entwickler der ARMAR humanoiden Roboterfamilie am KIT. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Mechano-Informatik humanoider Roboter, das Greifen und das Lernen aus Beobachtung des Menschen. Er ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Robotik (DGR), Mitglied des Board of Directors of euRobotics aisbl, Editor-in-Chief der IEEE RAS Conference on Humanoid Robots, Mitglied der IEEE RAS Technical Committee.


Session: Altern und Medizintechnik

Humanoide Roboter: Von Assistenten im Haushalt zu Personalisierten Roboteranzügen

Die Robotik wird international als Zukunftsthema des 21. Jahrhunderts angesehen und stellt eine zukunftsweisende Schlüsseltechnologie zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, wie die der demografischen Entwicklung und der Absicherung von Gesundheit und Wohlstand dar.

Der Vortrag wird auf aktuelle und zukünftige Forschungsthemen der humanoiden Robotik eingehen, Grenzen und Möglichkeiten diskutieren, sowie neue Wege aufzeigen. Zunächst werden aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung humanoider Roboter vorgestellt, die zahlreiche Assistenzfunktionen im Haushalt ausführen, aus Beobachtung des Menschen lernen und über natürliche Sprache mit dem Menschen kommunizieren. Anschließend wird die Vision einer neuartigen Generation humanoider Robotersysteme diskutiert: Robotersysteme, die man de facto anziehen kann, um motorische und sensorische Fähigkeiten des Menschen zu erweitern bzw. Einschränkungen und Behinderungen aktiv zu kompensieren. Individuell an Menschen und deren Bedürfnissen ausgerichtete, personalisierte Roboteranzüge werden nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Erweiterung menschlicher Fähigkeiten in privater Umgebung, zur Entlastung von Arbeitern in Produktionsanlagen,
und zur Unterstützung eines länger selbstbestimmten Lebens im Alter leisten, sondern werden in der Zukunft zu einem wesentlichen Bestandteil moderner personalisierter Rehabilitationsmethoden bei Verletzungen des Bewegungsapparats.