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HEiKA im Magazin lookKIT 2014/3
title lookKIT 14/3

Artikel über das HEiKA Projekt von Patric Meyer (Uni HD/ZI) und Björn Hein (KIT) im Forschungsmagazin lookKIT (2014/3, S. 68 ff).

Kontakt

HEiKA Geschäftsstelle

Dr. Regine Kleber and

María García

infoAnj5∂heika-research de

Technische Unterstützung zur motorischen Aktivierung von Menschen mit beginnender Demenz

Technische Unterstützung zur motorischen Aktivierung von Menschen mit beginnender Demenz
Ansprechpartner:

Dr. Patric Meyer, contact
Institut Neuropsychologie und Klinische Psychologie, Central Institute of Mental Health

Prof. Dr. Björn Hein, contact
Institute for Process Control and Robotics (IPR), KIT

Projektgruppe:

Nature, Technology, Society /

Medical Technology for Health

Partner:

Dr. Patric Meyer

Prof. Dr. Björn Hein

Starttermin:

01.01.2014

Endtermin:

31.12.2014

Bedingt durch den demografischen Wandel wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung künftig zunehmen. Demzufolge werden immer mehr Menschen unter seniorenspezifischen Krankheiten und Einschränkungen leiden. Ein wesentlicher Faktor in dieser Hinsicht sind Einschränkungen der Mobilität. Zusätzlich sorgen kulturelle Entwicklungen dafür, dass die Betreuung von Betroffenen in Europa durch die eigene Familie seltener, und Pflegepersonal ebenfalls rar wird. In der Gesellschaft ist also ein zunehmend höherer Bedarf an technischen Hilfsmitteln vorhanden, die Menschen trotz Bewegungseinschränkungen bis ins hohe Alter ein unabhängiges Leben ermöglichen.

Im Rahmen des vorliegenden HEiKA-Projektes sollen in einer fokussierten Pilotstudie insbesondere zwei Themenkomplexe untersucht werden:
(1) Wie hoch ist die Bereitschaft älterer Menschen ein roboterbasiertes Trainings- und Interaktionssystem zu nutzen bzw. wie muss dieses gestaltet sein, um eine möglichst hohe Akzeptanz zu erreichen.
(2) Welcher Effekt kann durch die direkte physikalische Interaktion mit einem Robotersystem erreicht werden (z.B. Einfluss auf motorische/kognitive Leistungsfähigkeit oder auch direkter Einfluss auf Gemütszustand).

Das Pilotprojekt besitzt neben der Entwicklung und Evaluierung des technischen Prototypen insbesondere folgende weitere wichtige Funktionen:
(1) den Ausbau einer interdisziplinären Kooperation, in der Institute komplementärer Kompetenzen und Stärken des KIT und der Universität Heidelberg eng zusammenarbeiten,
(2) die Verknüpfung von „Alter und Technik“ und damit einer Stärkung der Brücke „Nature, Technology and Society (NTS)“, sowie
(3) die Erarbeitung gemeinsamer Publikationen als Voraussetzung für die erfolgreiche Beantragung von Folgeprojekten.