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HEiKA im Magazin lookKIT 2014/3
title lookKIT 14/3

Artikel über das HEiKA Projekt von Patric Meyer (Uni HD/ZI) und Björn Hein (KIT) im Forschungsmagazin lookKIT (2014/3, S. 68 ff).

Kontakt

HEiKA Geschäftsstelle

Dr. Regine Kleber and

María García

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Rechnergestützte Optimierung der Myokardfunktion nach Herzinfarkt

Rechnergestützte Optimierung der Myokardfunktion nach Herzinfarkt
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Gábor Szabó, contact
Department of Cardiac Surgery, UniversitätsKlinikum Heidelberg

Dr. Roland Unterhinninghofen, contact
Institute for Anthropomatics (IFA), KIT

Projektgruppe:

Medical Technology for Health

Partner:

Prof. Dr. Gábor Szabó

Dr. Roland Unterhinninghofen

 

Starttermin:

01.01.2014

Endtermin:

31.12.2014

Die Zahl der Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz nach abgelaufenem Herzinfarkt nimmt Jahr für Jahr stetig zu. Während die Herztransplantation als beste Therapieoption mit guten Langzeitergebnissen anzusehen ist, erfordert der Mangel an Spenderorganen die Entwicklung alternativer Therapieformen wie die chirurgische Ventrikelrekonstruktion. Die Patientenselektion, die Wahl der Therapiestrategie (konservative Therapie, chirurgische Therapie oder Transplantation) und im Fall einer chirurgischen Ventrikelrekonstruktion die Wahl der chirurgischen Vorgehensweise erfolgen bislang jedoch grundsätzlich aufgrund empirischer Kriterien und ohne umfassende quantitative Analyse.
Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines modellbasierten rechnergestützten Planungs- und Assistenzsystems für die Diagnostik und Behandlung der ischämischen Herzinsuffizienz. Mithilfe eines geometrischen und funktionellen Simulationsmodells des linken Ventrikels sollen das chirurgische Vorgehen besser geplant, die funktionellen Auswirkungen des Eingriffs prospektiv berechnet und damit das postoperative Ergebnis verbessert werden.
Der Ansatz, bislang weitgehend von der persönlichen Erfahrung des Chirurgen abhängige Eingriffe auf Basis von Modellen und kollektiviertem Wissen zu planen und durchzuführen, greift die Thematik des SFB/TR 125  „Cognition-Guided Surgery“ unmittelbar auf. Das Vorhaben profitiert somit unmittelbar von einer Kooperation mit dem SFB/TR und stärkt zugleich dessen herzchirurgische Säule.